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Lebensqualität

Insekten rauben uns die Lebensqualität

Unter dem Einfluss des Klimawandels erobern neue Spinnen und Insekten Deutschland. Manche sind harmloser als gedacht, manche aber könnten gefährlich werden. Dennoch haben sie eines gemein: Sie verschmutzen den Wohnraum und rauben uns den Schlaf. Gar nicht zu sprechen von den Blutflecken an der Wand, die auf die Treibjagd der letzten Nacht schließen lassen. In Dresden waren es Prozessionsspinner, in Brandenburg Giftspinnen, im Rheingraben Sandmücken, deren Auftauchen jeweils Meldungen in der Presse Wert waren. Deutschland, so scheint es demnach, ist zu einem Einwanderungsland für exotische Insekten und andere Tierchen geworden, die zur Gefahr für den Menschen werden könnten. Zudem beginnen heimische Organismen, Krankheitserreger zu übertragen.Der Klimawandel kann die Verbreitung neuer Krankheitserreger in Deutschland fördern. Die Anzahl der Überträger der Infektionen, zum Beispiel durch Mücken- oder Zeckenarten, nimmt mit der Erwärmung zu. Allerdings beeinflussen auch zufällige Ereignisse wie ein milder Winter die Menge der Insekten.

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Artikel aus Region + Bayern vom 28.07.2010

Klimawandel macht krank

Experten warnen vor Invasion von Insekten und Infektionen  Klimawandel macht krank Der Klimawandel könnte in den nächsten Jahrzehnten das Risiko der Menschen in Bayern massiv erhöhen, sich mit gefährlichen Krankheiten zu infizieren. Das Medium für drohende Epidemien sind Insekten, die auch Mitteleuropa erobern.

ERLANGEN – Mehrere Experten warnten bei einer wissenschaftlichen Vortragsreihe im Rahmen der Bayerischen Klimawoche in Erlangen vor den Folgen von globalem Tourismus und Handel sowie den Auswirkungen des Klimawandels, der bis zum Ende des Jahrhunderts mit einem deutlichen Temperaturanstieg verbunden sein wird. Wissenschaftler des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) arbeiten schon an einem Frühwarnsystem für gesundheitliche Risiken.

Beispiele für besorgniserregende Infektionswellen gibt es bereits. So berichtete Beatrix von Wissmann vom LGL von einer hohen Zahl von Hanta-Infektionen in diesem Jahr. Die von Mäusen übertragene Viruserkrankung ist 2010 im Freistaat 300-mal aufgetreten. Sie ist seit dem Koreakrieg berüchtigt und kann zu schweren Fieberanfällen und Nierenversagen führen. Als Risikogebiete gelten Main-Spessart, die Schwäbische Alb und der Bayerische Wald.

Über das Einschleppen der asiatischen Tigermücken auf dem Land-, Luft- und Schiffswege, unter anderem durch Müllimporte, berichtete die Biogeografin Stephanie Thomas von der Uni Bayreuth. Das aggressive Insekt kann 22 Virusarten übertragen. Es kommt bereits in zwölf europäischen Ländern vor und verbreitet sich in Italien schnell. Dort hat die Mücke 2007 eine Infektionswelle mit 214 Fällen und zwei Todesopfern ausgelöst.

Noch fehlen in Bayern die »idealen« klimatischen Bedingungen für die Verbreitung der Sandmücke, der die Übertragung der parasitären Leishmaniose zugeschrieben wird. Aber in einigen Jahrzehnten wird sie voraussichtlich über das Maintal von Westen eingewandert sein. Schon heute tragen viele importierte Hunde den Erreger in sich, der zu schweren chronischen Erkrankungen führen kann. WOLF–DIETRICH NAHR

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